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Programmierung

Bei der Programmierung ist es hilfreich einen speziellen Editor zu benutzen, welcher Befehle vorschlägt und Fehler erkennt. Kleinere Programme sind auch schnell in jedem Texteditor getippt, jedoch zeigt meine Erfahrung, dass klein meist nur der Anfang ist.

Bewährt haben sich folgende Punkte, welche nicht neu sind, aber oft missachtet werden. Ganz wichtig ist es Kommentarzeilen vor Programmabschnitten einzufügen, welche erklären um was es sich in dem Abschnitt handelt. Auch sollten Abhängigkeiten und Besonderheiten dargestellt werden.

Bei mehreren Dateien sollte ein Kommentarblock am Anfang Auskunft geben, hier können auch Versionshinweise und Datumsangaben nicht schaden. Ferner ist der Dateiname aussagekräftig zu wählen. Für Dateien, welche nicht direkt aufgerufen werden sollen und nur bei Bedarf nachgeladen werden habe ich mir angewöhnt folgendes hinzuzufügen „.inc“, also z.B. „Datenbank.inc.php“. In der Datei prüfe ich, ob eine Konstante vorhanden ist, wenn nicht bricht das Programm ab (das ist eine Zeile am Anfang).

So ein Codeschnipsel, welchen ich regelmäßig benötige, speichere ich separat gesammelt ab, dies kann im Editor direkt sein (wenn es dort unterstützt wird) oder in einer separaten Datei. Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden, jedoch bin ich kein Freund von Frameworks, welche oft groß sind und erlernt werden müssen. Hat man sich für so eine fremde Sammlung entschieden kann es die Programmierung auch vereinfachen. Wiederholende Codeabschnitte versuche ich auch in einem Miniframework auszulagern, dadurch bleibt der Code übersichtlich.

Bei vielen Programmiersprachen gibt es in der Anleitung kurze Codebeispiele, welche die praktische Anwendung demonstrieren. Diese kopiere ich mir gerne und passe es an meinen Code an. Englische Variablennamen nutze ich selten, wenn dann aus Bequemlichkeit (Kopie aus der Anleitung).

Hat ein Projekt eine gewisse Größe erreicht, ist es sinnvoll sich separat eine Tabelle anzulegen, in der man die vergebenen Variablennamen notiert. Dazu ihre Bedeutung und ggf. in welcher Datei man sie benutzt. Dabei stellt man vielleicht fest, dass man unterschiedliche Bedeutungen für ein und denselben Namen verwendet hat. Auch sollte man möglichst aussagekräftige Namen wählen, welche nicht so ähnlich sind wie Konstanten der Programmsprache. Wenn es erlaubt ist und es Sinn macht, kann man Variablen auch komplett in Großbuchstaben schreiben, dies kann übersichtlich sein. Lange Variablennamen, die aussagekräftiger sind, sind bei speziellen Editoren kein Problem, da diese nach den ersten Buchstaben vorgeschlagen werden, man es also nicht alles tippen muss. Zu lange Namen führen allerdings zu unübersichtlichem Code, deshalb sollte man den goldenen Mittelweg suchen. Die separate Tabelle kann dann als Hilfe dienen.

Wenn es erlaubt ist, sollte man Codeteile, wie z.B. Schleifen oder Bedingungen, einrücken (z.B. mit der Tabulatortaste), dies macht es lesbarer und man erkennt einfacher den Anfang und das Ende der Prozedur.